Totgeglaubte leben länger – gilt auch für Blogs!

2 1/2 Jahre sind seit dem letzten Post hier vergangen und es gibt vieles, über das es sich zu reden lohnt. Was kann denn schon groß in so einer Zeit passieren? Naja, so ziemlich ALLES wie es den Anschein hat.
Den Anfang machte unser erster (und leider bisher einziger) gemeinsamer Urlaub auf Teneriffa und kurz danach beschloss ich, mich beruflich neu zu orientieren. Und so bin ich also seit Dezember 2013 nun voll in den Familienbetrieb eingestiegen, was sich als eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre darstellt. Umso schöner ist das ganze dadurch, dass auch meine bessere Hälfte tatkräftig mitwirkt und man auch durchaus mal zu zweit hinterm Tresen steht.

Ach ja und dann wäre da noch das kleine Mitbringsel aus dem Urlaub das mittlerweile schon fast 16 Monate alt ist und uns alle kräftig auf Trab hält. „Eltern werden verändert einen“ hört man ja immer wieder. Nun mittlerweile kann ich das nur aus eigener Erfahrung voll und ganz bestätigen. Es ist eine immense Herausforderung, Eltern und Paar gleichzeitig zu sein und leider fordert das Zusammenprallen dieser zwei Welten (und man braucht schließlich auch manchmal noch Zeit für sich alleine) oft einen hohen Tribut. Unterm Strich kommt aber glücklicherweise immer das gleiche Ergebnis raus: man kann nicht anders als froh und glücklich zu sein, wenn einen der eigene Sohn anstrahlt oder zum lachen bringt!

Dann gab’s noch die zarten Anfänge der Craft Beer Revolution in Deutschland und einem neu gefunden Hobby, über welches ich zusammen mit Max in unserem gemeinsamen Blog Beer you, Beer me schreibe.

So das sollte für den Anfang mal wieder genügen. Zukünftig (sofern ich genug Zeit dazu finde) geht es hier also neben Bier, Blagen und Bratwurst wie gewohnt wieder um ein lustiges Miteinander der unterschiedlichsten Themen!

 

Sexismus und Doktoren

Es gibt wenige Themen aus Politik und Gesellschaft, die mich dann mal zu einer aktiven Diskussion anregen. In jüngster Vergangenheit gab es aber direkt zwei davon.

Als erstes war da der #Aufschrei von (bzw. von ihr verbreitet) von Anne Wizorek. Sexuelle Diskreminierung (hier hauptsächlich bezogen auf die Diskriminierung von Frauen) hat leider in der Gesellschaft einen viel zu großen – und was noch schlimmer ist – selbstverständlichen Platz. Vielen Menschen ist es gar nicht bewusst, in welchen eingefahrenen, selbstverständlichen Denkmustern eine gehörige Portion Sexismus steckt: Frauen können nicht einparken geschweige den Auto fahren, Frauen haben Hausfrau zu sein wenn der Mann das Geld verdient, Männer haben sich aus der Kindererziehung rauszuhalten, es gibt Ü-Eier für Mädchen und Jungs. Uns begegnen ständig Trennungen aufgrund unserer Geschlechter! Der #Aufschrei zeigt, wie wichtig die Diskussion ist um vor allem einmal deutlich das Thema in die Gedanken der Menschen zu bringen und jeden einzelnen hoffentlich zum Überdenken seiner Verhaltensmuster anregt.

Was dabei oft auf der Strecke bleibt ist, dass es eben um Gleichberechtigung und nicht um Bevorteilung geht. Viele Frauen denken nämlich leider auch sexistisch wenn sie ihren Männern die Fähigkeit absprechen, sich um die Kinder zu kümmern oder zu kochen (das wären ja klassischerweise „Frauenjobs“ weil die es sowieso besser können). Das bedeutet für uns also, wir müssen von beiden Seiten aus anfangen das Verhalten zu ändern, dann besteht auch eine Chance auf eine wahre Gleichberechtigung. Wenn man die Diskussion ein wenig verfolgt wird leider schnell klar, wie schlichtweg dumm viele Leute sein müssen, sich ihrer Engstirnigkeit und ihrem Ego so zu unterwerfen und sich in ihrer Geschlechterrolle behaupten zu wollen (ja Männer, da mein ich hauptsächlich euch). Es macht mich wirklich wütend und ich schäme mich, einfach schon aufgrund der Biologie oft mit solchen Typen in einen Topf geworfen zu werden.

Das zweite Thema über das ich gerne ein paar Worte verlieren möchte ist die Aberkennung des Doktortitels von Frau Schavan. 30 Jahr nach ihrer Arbeit kommt jetzt ans Licht, dass damals wohl etwas nicht ganz so ordnungsgemäß geschrieben und gekennzeichnet wurde, wie es die Vorgaben verlangen. Da frage ich mich ernsthaft: warum hat es bei der Prüfung der Arbeit damals NIEMAND gemerkt oder bemängelt und warum verfolgt Frau Schavan das dann JETZT? Ich denke doch, dass wenn sie damals wirklich was falsch gemacht hat, hätten die Prüfer das schon finden müssen und ihr dementsprechend nie den Doktor verleihen sollen. Jetzt aber nach 30 Jahren nochmal zu checken und zu sagen „Da hat sie Fehler gemacht, her mit dem Doktor!“ ist für mich irgendwie sehr absurd. Ich finde es richtig, dass man so etwas bei Verdacht überprüfen lässt, aber ich finde, es sollte nur in äußerst schwerwiegenden Fällen (z.B. bei mutwilliger Täuschung oder wenn sich der Prüfling nur mit Hilfe des Doktors einen Job erschlichen hat) der Titel aberkannt werden. Immerhin baut man sich auch ein Lebenswerk auf so einem Meilenstein auf und wenn das jederzeit über einem zusammenbrechen kann, auch wenn man vielleicht noch nichtmal absichtlich was falsch gemacht hat, sondern die Prüfer einfach geschlampt haben ist das doch etwas unfair.

Das  waren erstmal meine kurzen Gedanken zu den beiden Themen.

Long time no see

Ja, lange ist’s her seit dem letzten Eintrag. Viel ist passiert – es wurde eine tolle Hochzeit gefeiert und ein Umzug ist auch ziemlich reibungslos über die Bühne gegangen. Nach wirklich laaaanger Suche haben wir nun endlich ein neues zu Hause gefunden, in dem wir uns sehr, sehr wohl fühlen. Endlich haben wir ein gemütliches, großes Wohnzimmer, eine schöne neue Küche und einen Balkon (der sich leider zu dieser Jahreszeit nur als Abstellort für den Tannenbaum eignet, aber der nächste Sommer kommt bestimmt!).

Auch sonst ging’s wie gewohnt oft drunter und drüber bei uns, aber es tut gut zu sehen und fühlen, dass es Larissa (und damit auch mir) seit unserem Umzug stetig besser geht und wir wagen ein wenig zu hoffen, dass das lange Tief sich so langsam seinem Ende zuneigt. Natürlich ist das nicht so einfach und es gibt oft auch wieder schlechte Tage und Rückschläge aber man muss wirklich sagen, wir beiden arbeiten ganz schön hart an uns. Larissa ist wirklich sehr viel aktiver und motivierter als früher und es ist ein schönes Gefühl, sie zu sehen, wie sie etwas bastelt oder backt und daran wieder Freude findet. Noch besser ist, dass sie da auch Dinge für mich machen kann um mir etwas lästige Arbeit abzunehmen. Ich möchte ganz einfach auch hier mal ausdrücken, dass es eben nicht immer nur schlechte News von uns gibt und dass sich hinter den Kulissen – für alle anderen außer uns unsichtbar – viel tut und immer wieder neues Arbeiten stattfindet. Ich bin froh, dass wir uns und Euch haben!

So, nun steht noch Weihnachten und Neujahr vor der Tür und ich bin schon gespannt, was es dieses Jahr gibt. Ich glaube, das könnte mal wieder eine schöne Zeit werden.

Hochzeitsvorbereitungen reloaded

„With your feet in the air and your head on the ground
Try this trick and spin it, yeah
Your head will collapse
If there’s nothing in it
And you’ll ask yourself

Where is my mind“
Pixies

Meine FRESSE wie anstrengend kann denn bitte eine Hochzeit sein? Nachdem wir ja im letzten Jahr schon gedacht haben, man hätte viel mit den Vorbereitungen zu tun, ist es heute – etwas mehr als 2 Monate bis zum Tag X – einfach nur unglaublich! Ständig wollen Dinge beschlossen, gekauft, angesehen, festgelegt, ausgedacht, gebastelt, verschickt, nachgefragt oder bearbeitet werde. Glücklicherweise macht mir derzeit meine Arbeit das Ganze etwas einfacher, da ich für einen begrenzten Zeitraum halbtags tätig bin. Leider nützt meinem armen Schatz das auch nix, denn sie muss immer noch den ganzen Tag zur Schule 😦

Als ob die ganze Organisation an sich nicht schon anstrengend genug wäre, hat sich die Dienstleistungsbranche für Hochzeiten offenbar auch überlegt, für den Titel „Inkompetenteste Geschäftsleute der Welt“ zu kandidieren:
Von Fotografen, Musikern, Konditoren, Locations und Wedding Plannern hatte es offenbar niemand nötig, Termine einzuhalten, schriftliche Korrespondenz richtig zu führen, sich zu organisieren, an Absprachen zu halten oder überhaupt einfach mal ihre verdammte Arbeit zu machen! Ihr glaubt nicht, zu wievielen Terminen wir gekommen sind, wo man von uns NICHTS wusste (obwohl das teilweise schon der 2. Termin war, weil man beim ersten auch alles verschludert hatte).
Sowas nagt natürlich dann ganz schön an den Nerven und die Zeit wird nicht mehr. Naja schlussendlich steht jetzt schon einiges, die Einladungen sind verschickt und jetzt geht es noch an Details wie Tischdeko, Sitzordnung (eine Herkulesaufgabe), Brautschuhe, Musikplanung und letzte Ablaufplanungen. An dieser Stelle ein RIESENLOB an Julia und Max, unsere beiden Trauzeugen, durch deren aktive und tolle Unterstützung wir vieles nicht schaffen würden. Die Beiden waren sogar so süß, eigens eine Webseite für uns zu erstellen!

Drückt die Daumen, dass in 2 Monaten gutes Wetter ist und sich die ganze Arbeit und das Geld lohnen. Wir freuen uns schon sehr auf den tollen Tag!

Die Zogs

Tempus fugit,

Oh, time is on my side, yes it is 
Time is on my side, yes it is
– The Rolling Stones 

Den Eindruck, die Zeit wäre mein Freund, habe ich schon seit einiger Zeit (no pun intended) nicht mehr. Immer schneller vergehen die Tage, Wochen, Monate und man fragt sich oft, wo die Zeit eigentlich schon wieder hin ist. Gerade seit Ende letzten Jahres wo der Umzug endlich ansteht und die Hochzeitsvorbereitungen in die letzte, heiße Phase gehen kann man nicht sagen, wir hätten viel Freizeit. Ständig will etwas erledigt, geklärt oder beschlossen werden – weder eine Hochzeit noch ein Umzug organisieren sich schließlich von selbst. Oft leiden unter diesem Zeitmangel gerade die Menschen, die mir am wichtigsten sind: meine Freunde und meine Familie. Wo ich früher noch jedes Wochenende mit meinen Eltern essen gehen und mehrere Tage unter der Woche mit Freunden Spaß haben konnte, haben nun lästige Pflichten oder schlichtweg räumliche Trennung ihren Tribut gefordert. Die Welt ist im Wandel. Oft macht mir diese Entwicklung Angst und ich frage mich, ob das überhaupt richtig sein kann? Vermutlich aber ist genau das der Preis des „Alters“ oder des „Alterns“ und gleichzeitig die Essenz dessen, was Momente und die Existenz selbst zu etwas besonderem machen: die Vergänglichkeit des Augenblicks und die ständige Anpassung im Leben an neue Situationen. Natürlich bin ich nun nicht der erste geschweige denn der einzige Mensch, dem diese Erkenntnis gekommen ist, genau genommen ist es noch nicht mal meine eigene Erkenntnis sondern die kumulierte Sammlung diverser Film- und Songstellen. Aber im Grunde ist es doch wirklich so: es gibt nur zwei Möglichkeiten – entweder, man verzweifelt daran, dass das Leben sich ständig verändert und dass man sich ständig an neue Dinge anpassen muss, neue Situationen meistern, neue Erfahrungen machen muss, oder man zieht aus eben diesem Umstand eine positive Erkenntnis. Ich für meinen Teil komme immer wieder zu letzterer Lösung: das Leben wäre langweilig, ohne Wandel, ohne die Notwendigkeit, sich zu entwickeln und sich anzupassen an neue Situationen!
Ich möchte bewusst jede einzelne Herausforderung erleben, denn in ihr liegt meiner Meinung nach das, weshalb es sich zu leben lohnt.

An alle denen ich nicht genug Zeit schenken kann: verzeiht mir und vertraut mir bitte wenn ich sage, dass auch wieder andere Zeiten kommen werden.

Amor manet

John Dies at the End

“Let’s say you have an ax. Just a cheap one, from Home Depot. On one bitter winter day, you use said ax to behead a man. Don’t worry, the man was already dead. Or maybe you should worry, because you’re the one who shot him.”
David Wong, John Dies at the End

Wow, was ein Buch! John Dies at the End, geschrieben von David Wong – gleichzeitig Protagonist und Pseudonym des Autors Jason Pargin- ist ein wilder Trip quer durch diverse Genres und Stile, in denen Wong/Pargin es immer wieder auf’s Neue schaffen, den Leser gleichsam mit bizarren Bildern wie humorvollen Einwürfen zu überraschen und bei Laune zu halten. Selbst ein Lesemuffel wie ich hat die 466 Seiten innerhalb kürzester Zeit verschlungen!

Aber nun zur Story – und das wird jetzt schwerer zu beschreiben als mir lieb ist :

John Dies at the End spielt in einer nicht näher genannten, amerikanischen Kleinstadt (im Buch Undisclosed also Ungenannt). David Wong und sein bester Freund John Cheese sind zwei College-Abbrecher und ziemliche Versager. Beide arbeiten zusammen in einer Videothek und kriegen auch sonst neben Parties und Abhängen nicht viel auf die Kette. Ihr doch recht ruhiges Leben ändert sich schlagartig, als John auf einer Party mit der vermeintlichen Droge Soy Sauce in Kontakt kommt. John’s Verhalten ändert sich schlagartig, er sieht plötzlich allerlei Dinge, die den „normalen“ Menschen verborgen bleiben. Durch einen „Zufall“ kommt auch Dave unbeabsichtigt in Kontakt mit der Substanz und entwickelt die gleichen „übernatürlichen“ Fähigkeiten wie Dave. Schattenwesen, Geister und allerlei übernatürliche Erscheinungen sind für die beiden ab sofort an der Tagesordnung und als eine Art nebenberufliche Ghostbusters kommen die beiden anfangs auch recht gut mit ihrer neuen Wahrnehmung klar.

Es dauert jedoch nicht lange, bis die beiden einer tiefgreifenden „Verschwörung“ auf die Spur kommen, die von einem intelligenten, biologischen Supercomputer aus einer Paralleldimension ausgeht und etliche bizarre dämonische Wesen in unsere Dimension und in Daves und Johns Realität bringt. Soy Sauce stellt sich als ein Portal in eben jene Parallelwelten heraus und diese scheinen alles, was wir für real und richtig halten in Frage zu stellen.

Was mich an dem Buch so gefesselt hat, waren die wirklich komplett abgedrehten Beschreibungen der Wesen und der Situationen. Der Autor spielt häufig mit der Möglichkeit, dass alles, was wir sehen und fühlen können vielleicht doch nur der Zuckerguss an der Oberfläche ist, dass darunter eine Welt lauert, wie man sie sich in seinen Albträumen nur ansatzweise vorstellen kann. Was wäre, wenn die Gestalt, die man meint im Augenwinkel gesehen zu haben, die sich aber bei einer Drehung des Kopfes und genauerem Betrachten in Luft aufgelöst hat, doch da wäre? Eine bösartige Intelligenz hinter unserer Realität die Fäden zieht, vor der es absolut kein Entrinnen gibt? Gleichzeitig verlieren die beiden „Loser“ aber nie ihren Humor, selbst im Angesicht der abgefahrensten Situationen.

John Dies at the End  hat endlich mal wieder geschafft, was Filme seit langem nicht mehr so richtig bei mir erreicht haben: mir einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen und mich dabei auch noch exzellent zu unterhalten. Derzeit wird das Quellmaterial auch verfilmt und soll nächstes Jahr in den amerikanischen Kinos anlaufen. Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen. Man darf gespannt sein und bis dahin : LESEN!

 

Technische Spielereien

Spätestens seit Facebook hat sich die Art, wie ich mit meinen Freunden in Kontakt bleibe – man kann sagen radikal – geändert. Ich weiß noch, wie ich früher schon ICQ als Instant Messaging Programm total praktisch fand. Es war wirklich was neues, zu sehen, dass jemand anderes gleichzeitig online ist und man ihm sofort und ohne Umwege über Email eine Nachricht zukommen lassen kann.

Nun, Facebook ist für mich persönlich mittlerweile ein Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Dinge, die ich für mitteilenswert erachte (vieles davon ist auch wirklich komplett belanglos) kann ich hier mit Leichtigkeit an alle meine Freunde verbreiten, es ergibt sich eine ganz neue Art der Interaktion. Das finde ich schon enorm praktisch, gerade, wenn man nun nicht mehr in der selben Stadt wohnt und täglich Kontakt hat. So hab ich doch das Gefühl, dass wir an unseren virtuellen „Leben“ teilhaben können.

Überhaupt find‘  ich die technischen Fortschritte, die das Internet seit meinem ersten Kontakt mit dem Medium (es muss irgendwann in den frühen 90ern gewesen sein, AOL usw.) gemacht hat sehr bemerkenswert. Über google habe ich z.B. die Möglichkeit, nicht nur so gut wie alle Informationen jederzeit suchen zu können sondern darüber hinaus durch die Cloud Dienste quasi ein Office Programm mit allem drum und dran immer dabei. iPhones und Smartphones tuen dann bei der Vernetzung und der Digitalisierung des Lebens ihr übriges. Klar, früher kam man auch gut mit dem Nokia Taschenrechnerdisplay und Snake klar, aber mittlerweile kann ich mir nur schwer vorstellen, nicht jederzeit unterwegs meine Emails abzufragen, Karten der Umgebung aufzurufen oder schnell die Bahn Fahrtzeiten zu checken.

Und dann ist da noch die Interaktion mit Fans der Currywurst auf Facebook. Es ist toll zu sehen, wie 1.200 Leute direkt mit dem Laden verbunden sind, jede News lesen die ich poste und in direkten Austausch mit uns stehen. So etwas war früher über ein Gästebuch auf der Homepage nur schwer möglich.

Datenschützer sind natürlich alarmiert ob der Privatsspährenverletzungen dieser Medien (seien sie objektiv vorhanden oder nur theoretisch befürchtet). Hier gilt wie in jedem Lebensbereich für mich aber : ich kann so gut wie alles, was ich irgendwo hinterlasse selber kontrollieren und bin selbst dafür verantwortlich, wie mich meine Umgebung wahrnimmt. Möchte ich nicht, dass  man mich in kompromittierenden Posen auf einer Party in der Ecke fotografiert, so sollte ich mich auch tunlichst erst gar nicht in die Position begeben, dass so ein Foto gemacht werden könnte. Ich denke auch, dass die neuen Medien zu verteufeln schlichtweg falsch ist. Die digitale und reale Welt sind mittlerweile bereits untrennbar miteinander verbunden und werden es in Zukunft sicher noch mehr werden und nur weil etwas potentiell schädlich sein kann heisst es nicht, dass es auch auf jeden Fall schlecht ist. Mit dieser Argumentationsgrundlage müsste man auch Zigaretten, Alkohol, TV etc. etc. verbieten (gut der Vergleich mit Genussmitteln hinkt vielleicht etwas). Aber ich schweife ab….

Ich hab einen heiden Spaß mit Facebook, Google & Co. und freue mich sehr darauf, was die Zukunft noch für technische Spielereien für uns bereit hält.